Was darf ein Imagefilm kosten?

Ein kritischer Blick auf gängige Preisstrukturen

 

Verständlicherweise ist die Frage nach den Kosten eine sehr häufig und vor allem sehr früh gestellte Frage unserer Kunden. Und selten lässt sie sich auch eben so schnell beantworten, da viele Faktoren bei der Preisgestaltung eine Rolle spielen. In diesem Blog möchte ich dennoch die aktuelle Preisstrukturen etwas durchleuchten. Ist billiger gleich schlechter? Oder bedeutet teurer, dass sich die Produktionsfirma ordentlich Extra-Kohle einstreichen möchte? Was darf ein Imagefilm kosten?

Viele Leistungen zu niedrigen Konditionen

Überall hat sich die Preissituation geändert. Viele Firmen bieten ihre Leistungen zu sehr niedrigen Konditionen an. Das kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Entweder können sie mit kleinem und günstigem Technikpool und geringen Personalkosten produzieren, haben vielleicht keine eigenen Räumlichkeiten, verzichten freiwillig auf Gewinnmargen oder gönnen sich aufgrund hohem Auftragsvolumen eine gute Mischkalkulation. Alles absolut legitim und den Kunden freuts. Aber hinter allzu günstigen Angeboten können sich auch ein paar Fallen verbergen. Denn eine professionelle Imagefilmproduktion ist umfangreicher als man vielleicht denkt.

Musik in der Videoproduktion - Mehr als nur ein Klangteppich

Wie kann ein Unternehmer als Kunde bewerten, wie sinnvoll eine Kalkulation für sein Content-Projekt ist?

Generell würde ich sagen, dass ein filmisches Konzept für einen Unternehmensfilm, Imagefilm, Recruiting-Video etc. ähnlich zu betrachten ist wie viele andere Aspekte in unserer aktuellen Gesellschaft.

Es gibt alle Arten von Dienstleistungen und Produkte im Überfluss. In allen Qualitätsstufen. Handwerker, Friseure, medizinische Unterstützung, Programmierer, Lebensmittel, Kleidung und und und. Irgendjemand wird immer den Preis drücken.

Für Unternehmen bedeutet das, dass sie für ihr eigenes Produkt entscheiden müssen, auf welchen Qualitätsstandard sie wert legen. Sie müssen quasi täglich Entscheidungen treffen, welchem Zulieferer sie vertrauen. Welche Grundprodukte, welche Werkzeuge, welche Rohstoffe die Besten sind, damit am Ende ihre Produkte den höchsten Ansprüchen genügen.

Im Privatleben geht es uns nicht anders. Welchen Wert legen wir hier auf Qualität? Lieber Aldi-Hühnchen oder Bio-Metzger? Lieber viele Shirts aus dem Kleidungsdiscounter oder doch lieber nachhaltige Mode? Lieber das Auto „Made in Japan“ oder doch lieber ein BMW? In den meisten dieser Bereiche geht mehr Qualität auch mit mehr Kosten Hand in Hand. Das hat auch etwas mit der Erfahrung der Personen zu tun auf die ich hier setze. Lasse ich lieber den Azubi mein Bad renovieren oder doch lieber den Meister?

Letzten Endes wird es auch sehr auf die Aufgabe ankommen, oder den Zweck, für was ich mich entscheide. Ist die Aufgabe komplex, soll das Produkt besonders hochwertig sein, ist der zu erzielende Effekt wichtig – werde ich immer auf Erfahrung und Qualität setzen.

Was nicht bedeutet, dass damit die Kosten durch die Decke schießen sollen. Wie bei einem Autokauf müssen die Kosten auch bei hoher Qualität nachvollziehbar bleiben. Will ich bei meinem BMW Extras haben, weiß ich, dass es mich mehr kosten wird. Aber das entscheide dann ja ich, ob es mir das wert ist.

Musik in der Videoproduktion - Mehr als nur ein Klangteppich

Was darf ein Imagefilm kosten? Auch hier entscheidet der Unternehmer, wie wichtig ihm Qualität und Expertise ist. Wie wichtig es ihm ist, Content zu produzieren, der nachhaltig ist, individuell, außergewöhnlich und maßgeschneidert. Um hier den optimalen Output zu erreichen ist nun mal Erfahrung und Kreativität wichtig. Technik, Zeit, gutes Personal, herausstechende Ideen und hohe Qualität. Darüber hinaus sollte es inhaltlich sowie technisch immer einen Plan B geben. Da reicht es oft nicht aus, wenn man nur mit kleinstem Equipmentkoffer unterwegs ist. Von Dingen wie einer anständigen Berufshaftpflicht, Drehgenehmigungen und Dreh-Versicherungen erst gar nicht zu sprechen. Kurz gesagt: hinter einer professionellen und vor allem nachhaltigen Produktion steht mehr als man denkt. Und das gibt es in dieser Kombination selten zum Schnäppchenpreis.

Letztlich ist es wie immer: das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmig sein.

Eine etablierte Produktionsfirma sorgt daher dafür, dass ihre Kalkulation angemessen und vor allem für ihre Kunden transparent ist.

Fazit:

Auf die Frage „Was darf ein Imagefilm kosten?“ könnte man also folgendermaßen antworten: Wie in allen anderen Bereichen des unternehmerischen Lebens ist „billig“ nicht automatisch „besser“, denn oft verbirgt sich dahinter das Risiko, das das Endergebnis zwar passabel wird, aber am Ende nicht den Anforderungen des Unternehmers entspricht. Denn zu schnell lässt sich von mangelnder Qualität des Marketing-Contents auf das Unternehmen schließen.

„Überteuert“ ist allerdings ebenfalls meist nicht angemessen. Unangemessene Agenturmargen und aus der Luft gegriffene und intransparente Preisgestaltung sind nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass das Endergebnis so großartig wird wie gewünscht.

Als Unternehmer gilt: Lasst euch nicht von Preistreiberei beeindrucken. Gute Filme sind leider nicht günstig, vor allem wenn das Endergebnis so individuell und außergewöhnlich werden soll wie es dem Unternehmen oder dem Produkt angemessen ist.  Aber guter Content muss auch nicht übermäßig überteuert sein. Eine transparente Leistungs- und Kostenaufstellung sorgt hier für Klarheit.

Wer nachhaltig werben will, sollte lieber auf erfahrene Experten und etablierte Firmen mit dem dazugehörigen Personalstamm setzen als auf eine günstige „One-Man-Show“ zu vertrauen. 

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